Am Freitagabend, 3. April, wird wieder eine neue Version der Minddistrict Plattform verfügbar sein. In dieser Releasenote finden Sie alle geplanten Änderungen. Viel Spaß mit der neuen Version von Minddistrict!


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INHALT


Plattform

Verwendung des Begriffs „Bezugsperson“ anstelle von „Freunde“

Diese Änderung ist für Teilnehmende relevant


Wir bei Minddistrict möchten den Begriff „Freunde“ in „Bezugsperson“ umbenennen, damit die Terminologie der Plattform die Betreuungsbeziehungen im Alltag besser widerspiegelt.


Zum Unterstützungsnetzwerk der Patientinnen und Patienten kann sowohl ein Freund als auch ein Familienmitglied, ein Nachbar, ein Coach oder jede andere Person gehören, die sie bzw. ihn unterstützt.


Inhalt

Not less but better - digitale Kompetenz stärken

Unter dem Motto „Nicht weniger, aber besser” helfen die sieben neuen Selbsthilfe-Module dabei, die digitale Kompetenz und das damit einhergehende Wohlbefinden zu stärken. Die evidenzbasierten Trainingsprogramme haben zum Ziel, die eigene Online-Zeit bewusster und gesünder zu gestalten. Alltagsnahe achtsamkeitsbasierte und körperorientierte Übungen im Audio- und Textformat fördern einen reflektierten, selbstbestimmten Umgang mit digitalen Endgeräten. 


Themen wie hinter der Nutzung stehende Bedürfnisse, Glaubenssätze, Impulskontrolle, innere und äußere Auslöser, eigene Werte und „Offline-Alternativen“ werden behandelt. Es werden praktische Konzepte wie Habit Loop, Flow-Zustand, Friction und die Pomodoro-Technik nahegebracht und durch Übungen niedrigschwellig eingeführt. Tägliche Aufgaben laden dazu ein, das Gelernte im Alltag anzuwenden und darüber neue Gewohnheiten aufzubauen.


Einige Module sind ab 14 Jahren verfügbar, bestimmte erst ab 18 Jahren. Folgende Themen werden abgedeckt:

  • Gesunde Smartphone Gewohnheiten
  • Digitale Achtsamkeit
  • Soziale Medien
  • Binge Watching
  • Arbeiten im Flow
  • Online Dating
  • Für Eltern
Das Modul „Für Eltern” ist auch im Katalog für Angehörige verfügbar.


Neue Fragebögen

Ab dem 31. März sind neue Fragebögen im Katalog verfügbar:

  • AUDIT: Alcohol Use Disorders Identification Test
  • GDS-15: Geriatrische Depressionsskala


Haben Sie Interesse daran, die ROM-Funktionalität auszuprobieren? Schreiben Sie Ihrem Accountmanager oder Ihrer Accountmanagerin oder dem Minddistrict Servicedesk. 


Technisches Update

Unser neuer Identity Provider (IDP)


Wir unternehmen einen wichtigen Schritt zur Erneuerung unserer Authentifizierungsarchitektur: die Einführung eines Identity Providers (IDP). Dieser IDP wird im Laufe der Zeit unsere derzeitige Authentifizierungslösung ersetzen.

Was ist IDP?

Ein IDP ist ein zentraler Dienst, der Identitäten überprüft und Anwendungen sichere Zugriffstoken gewährt. Er unterstützt mehrere Standards wie SAML, OpenID Connect und OAuth 2.0. Dies stellt sicher, dass bestehende Integrationen weiterhin funktionieren, während wir gleichzeitig modernisieren können.

Im Gesundheitswesen ist es unerlässlich, überprüfen zu können, wer Zugriff anfordert, und sicherzustellen, dass Identitäten auf sichere und kontrollierbare Weise bestätigt werden. Die Sicherheit von (medizinischen) Daten ist bei Minddistrict bereits auf hohem Niveau gewährleistet. Durch die Implementierung eines IDP stärken wir dies weiter und verbessern die Überprüfbarkeit von Identitäten sowie den Datenschutz.


Warum IDP?

Mit einem IDP standardisieren wir die Authentifizierung und machen sie zukunftssicher. Wir reduzieren die Komplexität in unseren Systemen und verbessern die Zuverlässigkeit des Anmeldeprozesses.


Bereit für zukünftige Entwicklungen

Dieser Übergang hilft uns, uns auf zukünftige Entwicklungen wie den European Health Data Space (EHDS) vorzubereiten, in dem moderne Standards wie OpenID Connect zunehmend an Bedeutung gewinnen.


Weitere Integrationsmöglichkeiten

Das IDP ermöglicht künftig neue Integrationen, beispielsweise über OpenID Connect und OAuth 2.0, etwa mit Lösungen wie DigiD. 

Der IDP fungiert zudem als sichere Verbindung zwischen Organisationen und Systemen (wie Gesundheitsplattformen oder Netzwerkpartnern). Durch die Verwendung standardisierter Protokolle kann die Identität auf sichere und kontrollierte Weise zwischen Systemen ausgetauscht werden, ohne dass für jede Verbindung eine individuelle Anpassung erforderlich ist. Dies vereinfacht Integrationen und macht die Zusammenarbeit skalierbarer.


Schrittweise Einführung und aktueller Stand

Wir führen den IDP Schritt für Schritt ein. In der ersten Phase wird Minddistrict diesen neuen Authentifizierungsprozess nur intern nutzen. Daher werden Sie, unsere Kunden, vorerst keinen Unterschied bemerken. Fachkräfte im Gesundheitswesen und Klienten folgen später. Wir werden die Details bekannt geben, sobald der Zeitplan feststeht.


Unser Grundprinzip: Änderungen im täglichen Gebrauch so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine Verbesserung der Sicherheit sowie Zukunftssicherheit zu gewährleisten.


Service

Compliance Update

Diese Änderung ist für alle relevant


Datenverluste

Keine.

Informationssicherheit Vorfälle (Plattform betreffend)

Keine.

Plattform Ausfälle/Unterbrechungen

Keine.

Tickets außerhalb des SLA (Service Level Agreement), z. B. außerhalb der Erreichbarkeit

Keine.

Weitere relevante Compliance Themen/Vorfälle

Keine.


Sicherheitsupdate – PIN-Sperre bei gemeinsam genutzten Geräten (iOS) 

Ein zuvor beschriebenes Problem im Zusammenhang mit der PIN-Sperre auf gemeinsam genutzten Geräten wurde mit der iOS-App-Version 3.73.1 vollständig behoben.


Empfehlung: 

Wir empfehlen weiterhin, insbesondere auf gemeinsam genutzten Geräten, sich nach jeder Nutzung aus der App abzumelden und stets die neueste App-Version zu verwenden. 


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